Dirigent - Männerchor Heerbrugg

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Dirigent

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Karl-Heinz Rigger

Seine Botschaft an alle Sänger:
Wer singt, lebt gesünder
"Singen tut Körper und Seele gut". Diese alte Volksweisheit haben Wissenschaftler untersucht und festgestellt: Singen stärkt tatsächlich die Abwehrkräfte und auch die Psyche. Dabei gleichen sich die Herzfrequenzen an und stabilisieren sich. Diese stabile Herzfrequenz ist gut für das ganze Herz-Kreislauf-System.
Die positive Wirkung des Singens hat auch viel mit der Atmung zu tun, sagen die Forscher. Wichtig ist die Atmung durch den Bauch was das Zwerchfell mit einbezieht, und das wiederum die Lugenflügel beeinflusst. Kräftigt ausserdem die Rückenmuskulatur. Schon eine Viertelstunde Singen bringt den Herz-Kreislauf in Schwung und verbessert die Sauerstoffversorgung.

Singen stärkt die Abwehrkräfte
Wer viel singt, tut aktiv etwas für die Gesundheit, sagen die Forscher der Johann-Wolfgang-Göthe-Universität in Frankfurt am Main. Sie haben Speichelproben von Mitgliedern eines Kirchenchores genommen, die das Requiem von Mozart sangen. Das Ergebnis: Nach der Chorprobe war die Anzahl der Immunglobuline A stark gestiegen. Die sitzen in den Schleimhäuten und sind dafür verantwortlich, Krankheitserreger zu bekämpfen. Bei den Chormitgliedern, die Mozart nur passiv anhörten, blieb die Anzahl der Antikörper gleich. Das bedeutet also, Singen unterstützt das Immunsystem und kann damit auch Erkältungskrankheiten vorbeugen.

Positiver Einfluss auf die Psyche
Dass sich Singen auch positiv auf die Psyche auswirkt, hat die Forschung inzwischen zu Genüge bewiesen. Mehrere Studien zeigen: Schon nach 30 Minuten Singen produziert unser Gehirn erhöhte Anteile von Stimmung aufhellenden Hormonen wie Beta-Endorphine und Serotonin. Stresshormone wie Cortisol werden gleichzeitig abgebaut. Das nutzen Ärzte und Therapeuten bei der Behandlung von Patienten. In dieversen Kliniken ist Singen bereits fester Bestandteil der Therapie.

Zu der Aussage, dass Singen tatsächlich lebensverlängernd wirkt, hat sich keiner der Forscher hinreissen lassen. Einig sind sie sich aber über die positive Wirkung des Singens.

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