Chronikzitate - Männerchor Heerbrugg

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Chronikzitate

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Zitate aus der Chronik
Inserat:
A.Gmür gibt auf vielseitigen Wunsch ein Inserat im St.Galler Rheinbote auf.

Inhalt des Inserates nicht bekannt.
Treffpunkt:
31.Dezember 1911, 1 Uhr mittags
Schulhaus Heerbrugg
Sitzung für die Besprechung.
Eine provisorische Kommission wird gegründet mit 13 Teilnehmern. Nicht gerade von Erfolg gekrönt, meinte A. Gmür.
Bei der Abstimmung waren aber alle einig, trotz Unglückszahl 13.

Die Hauptversammlung wurde auf Sonntag beschlosssen.
Archivbild
Erste Statuten wurden gefasst und beschlossen. Als Besonderheit sind Bussen festgelegt worden:
Wer dreimal unentschuldigt fehlt, wird zu den Passiven übertragen.

Unentschuldigtes Fernbleiben kostet
50 Rappen.

Zuspät kommen, 20 Rappen
Treffpunkt:
Sonntag, 6. Januar 1912, 2 Uhr
Gasthof Bahnhof
Heerbrugg
Weitere Beschlüsse wurden gefasst, so ist Paul Schawalder einstimmig als Präsident gewählt worden. Im Ehrenamt.
Kassier wird Louis Ryf. Der Singsaal wurde von der Schulbehörde zur Verfügung gestellt.
Die Besorgung der Heizung, des Wischens und des Lichterlöschens übernahm Herr Rohner als Pedell, gegen ein Entgeld von 5.00 Franken pro Jahr.
Dirigent A. Gmür wollte sein Gehalt erst Ende Jahr, je nach Kassastand, beziehen.
Die erste Probe war am Freitag, 09.Februar 1912. Bereits mit 24 Sängern.
Aktivitäten waren:
Aufführungen mit Tanz
Reisen  und Wanderungen z.B. Steinerner Tisch, Thal

Archivbild
In darauffolgenden Sitzungen wird über die Namensgebung "Männerchor Heerbrugg" gerungen.
Statuten eingeführt und ein Klavier angeschafft.
Kosten samt Fuhrlohn 825.00 Franken.
Später wurde noch eine Feuerversicherung für das Klavier abgeschlossen.

Kassastände:
1913 = 93.38 Franken | 1916 = 722.20 Franken | 1918 = 288.91 Franken |1920 = 810.95 Franken | 1944 =  915.56 Franken
Weitere Begebenheiten
24.Oktober 1913/1914? Am Sauserfest in Balgach wurde nicht teilgenommen wegen der Maul- und Klauenseuche.
Es gab viele Sänger die in der Wirtschaft reklamierten, sich bei Umfragen aber nicht meldeten. Herr Paul Schawalder rügt dieses Verhalten scharf.
1. HV Samstag, 09.März 1941
Erste Erwähnung von Beamten als Mitglieder.
An der 2.Quartalssitzung vom Mittwoch 24.Juni 1914 im Hotel Heerbruggerhof wird die Aufnahme von Bahn- Post- Telegraphbeamte sowie Polizeimänner als Aktivmitglieder beschlossen. Aber nur wenn sie sich verpflichte regelmässig an den Proben teilzunehmen und Verhinderungen durch amtliche Funktionen schriftlich entschuldige.
1918 Wiederaufnahme der Singtätigkeit
Dirigent A.Gmür stellt fest, dass das Gesangsniveau bereits zu "Wirtschaftsniveau" geführt hat.
1919 Aufgrund des schlechten Probenbesuchs wurde das Bussgeld erhöht.
Am 1. August 1925 wird gesungen und wer fehlt, zahlt einen Doppelliter Rheintalerwein ( Fr. 7.20 )als Busse.
Zu Ehren des ehemaligen Dirigenten wurde ein Ständchen gegeben. Der Aktuar Werner Wetter schloss den Bericht mit:
Bei Becherklang und Liederschall verrinnen frohe Stunden!
Die ganze Zusammenfassung der Chronik von Felix Kessler findest du mit Klick auf den Link.

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